Inspirationen
Inspiration: Fliesen reloaded
Nach Tapeten und Teppichen rückt ein weiteres, fast vergessenes Detail wieder in den Blickpunkt der Interieur-Designer: die gemeine Stubenfliese. Na ja, ganz so gemein ist sie dann doch wieder nicht, denn anstatt in sterilem weiß oder mit gruseligen Mustern aus den 70ern kommen diese Fliesen in frischen Farben und zarten Mustern daher. Lange verpöhnte Verzierungen aus dem Jugendstil findet man z.B. bei replicata.de ebenso wie Muster, die einen Hauch von Orient versprühen. Schon klar, dieser Trend ist was für Individualisten und vor allem für Eigenheimbesitzer, aber wo ein Wille ist, da ist bekanntlich auch ein Weg, in diesem Fall ein Sticker. Wer zur Miete wohnt und der weißen Tristesse in Küche oder Bad entfliehen will, der findet hier oder auch hier die ein der andere Anregung in Sachen Fliesentattoos. Und ansonsten hilft sicher Tante Google.
Home Sweet Home – Zuhause bei Claptons, Zappas & Co
Die Tatsache, dass sich die so genannten Peoplemagazine ausgesprochen gut verkaufen, liegt wohl in der uns Menschen angeborenen Neugier begründet. Besonders interessiert uns natürlich das Leben von Stars und Sternchen, ist es doch am faszinierendsten, über das zu lesen, was man selber so gar nicht kennt. Home-Storys, in denen die Promis freiwillig ganz private Einblicke in Ihre Privatleben geben, stehen hierbei besonders hoch im Kurs. Der Fotojournalist John Olsen hat genau dies getan: er hat Stars in ihrer privaten Umgebung fotografiert. Jedoch nicht in Ihrem eigenen Haus und auch nicht erst vor kurzem. Seine Fotoreportage ist aus den 70iger Jahren und porträtiert die Rockstars der damaligen Zeit im trauten Heim ihrer Eltern. Herausgekommen ist ein unvergleichlicher Einblick in eine Zeit, in der Rebellion auf der Bühne anscheinend in keinem Gegensatz zu einem braven Elternhaus stand. Die Fotos sind eine Quelle … Read More »
Verzauberte Blüten | Fotografien von Kari Herer
Wunderbar nostalgisch und romantisch muten die Arbeiten der Fotografin Kari Herer an. Die hier abgebildeten Fotografien erinnern an die Zeichnungen aus alten Naturkundebüchern, durch die Kombination von Zeichnung und echter Blume scheinen sie etwas unwirklich, fast märchenhaft und wecken Assoziationen mit Feen, die Kleider aus Blütenblättern tragen. Glücklicherweise sind diese Werke hier aber ziemlich real und sogar käuflich im Etsy-Shop der amerikanischen Fotografin zu erweben.
Vielleicht inspirieren Sie diese Fotos aber auch zu einem DIY-Projekt: aus getrockneten Blüten und Kopien aus Naturkundebüchern kann man mit Hilfe von ein bisschen Kleber ähnliches für die eigenen vier Wände gestalten.
Via
Eine rote Bank in China…
Eine rote Bank – das klingt jetzt erstmal nicht besonders interessant, zumindest nicht viel interessanter als der Sack Reis, der im Land des Lächelns umkippt. Die Bank, von der jedoch hier die Rede ist, ist diese aber auf jeden Fall wert. Vielmehr handelt es sich bei dieser Bank nämlich um eine Installation im öffentlichen Raum, eine kilometerlange rote Raupe sozusagen, die sich durch eine Park im Tanghe River Park in Qinhuangdao schlängelt.
Mit bepflanzten Vertiefungen und sehr atmosphärisch ausgeleuchtet in der Nacht, fügt sich die aus Carbonfasern gefertigte Sitzgelegenheit wunderbar organisch in die Landschaft ein – trotz der roten Farbe.
Photos by Kongjian Yu and Cao Yang
Via The Contemporist
Gut behütet
Schon lange liegt das Interesse der Medien beim alljährlichen Pferderennen in Ascot schwerpunktmässig bei der Mode und nicht mehr beim Sport. Ein Hut ist Pflicht bei dem sozialen Event der Saison im britischen Königreich. Mehr interessante Hutkreationen finden Sie bei der New York Times. We are very amused!
Einfach abtauchen | Unterwasserfotografie von James Cooper
Falls Sie, aus welchen Gründen auch immer, gerade nur davon träumen können, ins kühle Nass zu springen, dann entspannen Sie doch einfach mal ein paar Minuten vor den Unterwasserfotografien von James Cooper. Der auf den Bermudas lebende Fotograf setzt Menschen und Gegenstände in der tropischen Kulisse seiner Heimat auf ungewöhnliche Art in Szene. Dabei setzt er auf Struktur und Farben, die im Wasser ganz besondere Formen annehmen.
Mehr Bilder gibt es bei tinyvices.com.
So holt man sich den Sonnenschein nach Hause
Eine Prise Gelb kann gerade bei anhaltender Wintertristesse Wunder wirken. Besonders in Kombination mit Grau und Naturtönen entfaltet die Farbe ihre stimmungsaufhellende Wirkung, ohne aufdringlich zu sein. Sie brauchen sich dabei noch nicht mal unbedingt was neues anschaffen – eventuell haben Sie ja etwas zu Hause, was dringend einen neuen Anstrich gebrauchen könnte. Das ist ihnen zu viel Arbeit? Schnelle Farbtupfer lassen sich auch mit Kissen oder Vorhängen setzen.
Fotoquellen im Uhrzeigersinn: living etc, living etc, Rachel Whitning, Irina Graewe, Trine Thorsen
“Wenn eure Bilder nicht scharf genug sind, dann wart ihr nicht nah genug dran.”
Photographie: *Zephyrance – don’t wake me up.’s photostream
Zitat: Robert Capa (1913-54), frz. Fotograf
Alice in Waterland
Die Grinsekatze kennen wir von Alice. Wasserratten kennen wir vom Schwimmbad. Beide haben nichts miteinander zu tun – eigentlich. Denn die russische Künstlerin Elena Kalis mit Wohnort auf den Bahamas dachte sich, was wäre eigentlich, wenn Alice nicht im Wunderland sondern im Wasserland gelandet wäre. Mit ihrer eigenen Tochter in der Hauptrolle hat sie das ausprobiert und heraus kamen märchenhafte Unterwasseraufnahmen, die Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit gekonnt verwaschen.
Via
Kleider machen Bücher
Schön und praktisch – die Buchhüllen von Book City Jackets machen aus jedem Buch ein kleines Kunstwerk, gleichzeitig schützen sie das gute Stück vor Beschädigungen. Was in meiner Schulzeit quasi Pflicht war, wird mit der Idee der New Yorker Emma Gaines-Ross und Jeremy Schwartz eine durchaus zeitgemäße Individualisierung der täglichen Lektüre in der U-Bahn. Auch Notiz -, Adress- und Skizzenbücher kann man auf diese Art wunderbar aufhübschen und die Hülle selbst kann durchaus auch mal als Platz für Notizen herhalten. Alle Buchjacken bestehen aus recyceltem Packpapier und werden mit Zeichnungen verschiedener Künstler oder auch Schriftzügen bedruckt. Aufgestellt wie rechts oben im Bild kann so aus einem Buchrücken ganz schnell ein Schaustück werden, das im Regal die Blicke auf sich zieht.