Forge de Laguiole, Lederetui schwarz

In Schwarz gehüllt

Passgenau und wunderbar schlicht: Das schwarze Lederetui des Traditionsunternehmen Forge de Laguiole ist perfekt um Ihr Sommelier aufzubewahren. Aber auch ein Taschenmesser hat darin Platz. So sind Ihre praktischen Schätze stilvoll eingepackt, bestens geschützt und bereit für einen ausgedehnten Waldspaziergang mit anschießendem Picknick samt Merlot. Mehr...

 

Material: Glänzendes Leder

Höhe: 14,5 cm, Breite: 5 cm

Herkunft: Frankreich


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Die Forge de Laguiole Messer haben eine lange Tradition und Geschichte und sind ursprünglich die Messer der Hirten der französischen Region Aubrac in der Auvergne. Ein Messer aus Laguiole ist handgeschmiedet mit einer Klinge aus besonders wertvollem Stahl, und nur wenn sich darauf die Garantieprägung findet, ist das Messer ein Original und stammt aus dem einzigen Betrieb der das Qualitätssiegel „Laguiole Origine Garantie“ verwenden darf - der Forge de Laguiole.


Neben dieser Prägung gibt es drei weitere Merkmale, die ein Taschenmesser aus dem kleinen Ort in Frankreich kennzeichnen. Zum einen wäre das wohl auffälligste Merkmal die kleine Fliege oder Biene, die am Rücken eingelassen ist. Um welches Tier es sich wirklich handelt, darum ranken sich Legenden. Zum einen könnte es eine Fliege sein, da diese kleinen Insekten ständige Begleiter der Schafherden waren. Eine andere und auch wesentlich heldenhaftere Legende erzählt, dass Napoleon den Messerschmieden aus der Auvergne erlaubte sein Wappentier, die Biene, auf ihre Messer zu prägen, als Dank an die tapferen Männer aus der Region.

Neben dem geflügelten Insekt auf dem Rücken des Messergriffs findet man auch auf jedem Messer ein Kreuz – ein Symbol für die Gläubigkeit der Hirten. Das letzte und wohl auch bedeutendste Merkmal, wenn auch eines, welches sich nicht auf den ersten Blick erschließt, ist das Ressort. So bezeichnet man den Federstahl im Rücken des Messers, welcher dafür sorgt, dass das Messer ohne Hilfe eines Riegels geschlossen oder geöffnet bleibt. Dieser Federtrick wurde vor über 200 Jahren von einem Schmiede aus Laguiole erfunden und er legte damit den Grundstein für alle modernen Taschenmesser.

Das die Messer überregionale Bekanntheit erlangten, begründetet sich auf einer Hungersnot Anfang des 19 Jahrhunderts, die viel junge Männer dazu zwang, sich Arbeit in der Ferne zu suchen. Das Messer war dabei so etwas wie ihre Visitenkarte, eine Erinnerung an die Heimat und gleichzeitig ein Erkennungszeichen.

Jedes dieser hochwertigen Messer wird auch heute noch von Hand zusammengesetzt, die Montage dauert mehrere Stunden. Der Griff wird ausschließlich aus natürlichen Materialien gefertigt – aus Horn, Knochen oder Edelhölzern wie Wacholder, welches ganz wunderbar duftet. Ca. 80 Messer schafft ein Schmied in der Woche, so dass jährlich um die 150.000 Messer die Schmiede in der Auvergne verlassen, verschickt werden die begehrten Stücke in über 40 Länder.

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