Forge de Laguiole Messer, Wacholderholz

Holz mit Schneid

Für alle, mit einem guten Riecher für edles Design. Das Forge de Laguiole Taschenmesser aus edlem Wacholderholz duftet hervorragend und ergänzt ein edles Käsebuffet nicht nur optisch auf perfekte Weise. Das Metall ist mattiert, so dass allein die Gesamterscheinung eine glänzende Performance liefert. Auch in weiteren Varianten verfügbar. Mehr...

 

Griffschalen: Wacholder, fein geschliffen, geölt

Endkappen/Mitres: INOX, rostfrei,

Finish edelmatt

Ressort und Biene: Edelstahl, rostfrei,

Finish edelmatt

Hirtenkreuz: Edelstahlstifte, rostfrei, edelmatt

Länge geschlossen: 11 cm

Klinge: 10 cm, T 12 geschmiedet, rostfrei,

HCR 58 °, Finish edelmatt

Hochwertige Geschenkverpackung aus Karton

Herkunft: Frankreich

Lieferumfang: 1 Forge de Laguiole Taschenmesser ohne Deko


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Die Forge de Laguiole Messer haben eine lange Tradition und Geschichte und sind ursprünglich die Messer der Hirten der französischen Region Aubrac in der Auvergne. Ein Messer aus Laguiole ist handgeschmiedet mit einer Klinge aus besonders wertvollem Stahl, und nur wenn sich darauf die Garantieprägung findet, ist das Messer ein Original und stammt aus dem einzigen Betrieb der das Qualitätssiegel „Laguiole Origine Garantie“ verwenden darf - der Forge de Laguiole.

Neben dieser Prägung gibt es drei weitere Merkmale, die ein Taschenmesser aus dem kleinen Ort in Frankreich kennzeichnen. Zum einen wäre das wohl auffälligste Merkmal die kleine Fliege oder Biene, die am Rücken eingelassen ist. Um welches Tier es sich wirklich handelt, darum ranken sich Legenden. Zum einen könnte es eine Fliege sein, da diese kleinen Insekten ständige Begleiter der Schafherden waren. Eine andere und auch wesentlich heldenhaftere Legende erzählt, dass Napoleon den Messerschmieden aus der Auvergne erlaubte sein Wappentier, die Biene, auf ihre Messer zu prägen, als Dank an die tapferen Männer aus der Region.

Neben dem geflügelten Insekt auf dem Rücken des Messergriffs findet man auch auf jedem Messer ein Kreuz – ein Symbol für die Gläubigkeit der Hirten. Das letzte und wohl auch bedeutendste Merkmal, wenn auch eines, welches sich nicht auf den ersten Blick erschließt, ist das Ressort. So bezeichnet man den Federstahl im Rücken des Messers, welcher dafür sorgt, dass das Messer ohne Hilfe eines Riegels geschlossen oder geöffnet bleibt. Dieser Federtrick wurde vor über 200 Jahren von einem Schmiede aus Laguiole erfunden und er legte damit den Grundstein für alle modernen Taschenmesser.

Das die Messer überregionale Bekanntheit erlangten, begründetet sich auf einer Hungersnot Anfang des 19 Jahrhunderts, die viel junge Männer dazu zwang, sich Arbeit in der Ferne zu suchen. Das Messer war dabei so etwas wie ihre Visitenkarte, eine Erinnerung an die Heimat und gleichzeitig ein Erkennungszeichen.

Jedes dieser hochwertigen Messer wird auch heute noch von Hand zusammengesetzt, die Montage dauert mehrere Stunden. Der Griff wird ausschließlich aus natürlichen Materialien gefertigt – aus Horn, Knochen oder Edelhölzern wie Wacholder, welches ganz wunderbar duftet. Ca. 80 Messer schafft ein Schmied in der Woche, so dass jährlich um die 150.000 Messer die Schmiede in der Auvergne verlassen, verschickt werden die begehrten Stücke in über 40 Länder.

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