Tadenberg Blog zu den Themen Wohnaccessoires, Wohnideen und Selber machen / DIY

Möbel


Über 2000 Jahre alt und moderner denn je…

Posted on Mai 13th, by Bea in Products I like. Kommentare deaktiviert

Die Geschichte des Paravents – vom japanischen Wandschirm zum exklusiven Wohnaccessoire

Paravents finden sich in vielen modernen Wohneinrichtungen. Seit Jahrhunderten benutzen Menschen dieses Möbelstück zu funktionalen Zwecken sowie als kunstvolles Accessoire. Ursprünglich stammt es aus dem asiatischen Raum und verbreitete sich dann ab dem 16. Jahrhundert in Europa.

Seit vielen Jahrhunderten Bestandteil asiatischer Wohnungen

Die verschiedenen Bezeichnungen für den Paravent stiften bei manchen Verwirrung: So gibt es auch die Begriffe Japanischer Wandschirm und Spanische Wand. Paravents wiederum leitet sich aus dem Französischen ab. Keine dieser Bezeichnungen klärt auf, woher dieses Möbelstück tatsächlich kommt: aus China. Historische Forschungen haben ergeben, dass Paravents bereits zu Zeiten der Han-Dynastie angefertigt wurden. Damit beginnt die Geschichte der Wandschirme im Zeitraum zwischen etwa 200 vor bis 200 nach Christi. Damals war dieses Möbel als Byöbu bekannt, was den Verwendungszweck benennt: Byöbu bedeutet übersetzt Schutz vor Wind. Auch heute … Read More »



Stapelweise Sitzgelegenheiten…

Posted on April 4th, by Bea in Selbermachen / DIY, Wohnideen. 2 comments

Zeitschriftenstapel sehen toll aus, keine Frage. Wenn man aber nicht wirklich viel Platz hat, fängt man spätestens mit dem Frühjahrsputz an, sich dieser zu entledigen. Außerdem hatte man zum neuen Jahr ja zu mehr Ordnung gerufen. Bevor Sie aber jetzt einfach alles in die Tonne kloppen, schauen Sie sich doch den Vorschlag rechts nochmal genauer an. Aus den Magazinen kann man nämlich in nullkommanix praktische Sitzgelegenheiten zaubern. Mit zwei Spanngurten die kreuzweise um die Stapel in gewünschter Höhe gelegt werden, verrutscht nichts mehr, wenn jemand drauf Platz nimmt. Fertige Spanngurte gibt es in Baumärkten oder Sportgeschäften, selber machen ist aber auch nicht schwer. Dazu brauchen Sie ca. 2 x 2 m Gurtband und zwei Schiebeschnallen, die Sie jeweils an die beiden Bänder nähen. Jetzt nur noch feste zurren und fertig sind die Hocker für die nächste Party.

Bild links: Saša Antic, … Read More »



Eine rote Bank in China…

Posted on März 24th, by Bea in Inspirationen, Lifestyle. 1 Comment

Eine rote Bank – das klingt jetzt erstmal nicht besonders interessant, zumindest nicht viel interessanter als der Sack Reis, der im Land des Lächelns umkippt. Die Bank, von der jedoch hier die Rede ist, ist diese aber auf jeden Fall wert. Vielmehr handelt es sich bei dieser Bank nämlich um eine Installation im öffentlichen Raum, eine kilometerlange rote Raupe sozusagen, die sich durch eine Park im Tanghe River Park in Qinhuangdao schlängelt.
Mit bepflanzten Vertiefungen und sehr atmosphärisch ausgeleuchtet in der Nacht, fügt sich die aus Carbonfasern gefertigte Sitzgelegenheit wunderbar organisch in die Landschaft ein – trotz der roten Farbe.

Photos by Kongjian Yu and Cao Yang

Via The Contemporist



AvionArt | Aus Geschichte Möbel machen

Posted on März 18th, by Bea in Interior Design. Kommentare deaktiviert

© Photos by AvionArt

Sich einen Tisch aus den Überresten eine Flugzeugs zu bauen, hat auf den ersten Blick einen leicht morbiden Charakter. Nicht aber, wenn es sich bei den Objekten um Elemente der legendären Douglas DC-3 handelt. Dann nämlich handelt es sich bei dem eben erwähnten Tisch um eine Konservierung von historischem Gut.
Die Douglas DC-3 ist eine Ikone der Luftfahrt und hatte ihren ersten Flug im Jahre 1935. Mit der Konstruktion der Maschine legte Donald W. Douglas (das nenne ich doch mal einen amerikanischen Namen) den Grundstein für den zivilen Flugverkehr.
Die DC-3 war eine Weiterentwicklung der Modelle DC-1 und DC-2, und sollte ursprünglich den Passagieren ermöglichen, während des Flugs ein Nickerchen zu halten – ausgestattet mit Liegen. Das Fliegen war in den Anfängen eh nur den Betuchteren unter uns zugänglich, denen man das Leben einfach noch bequemer machen wollte. Der … Read More »



So holt man sich den Sonnenschein nach Hause

Posted on März 16th, by Bea in Inspirationen, Selbermachen / DIY, Wohnaccessoires, Wohnideen. Kommentare deaktiviert

Eine Prise Gelb kann gerade bei anhaltender Wintertristesse Wunder wirken. Besonders in Kombination mit Grau und Naturtönen entfaltet die Farbe ihre stimmungsaufhellende Wirkung, ohne aufdringlich zu sein. Sie brauchen sich dabei noch nicht mal unbedingt was neues anschaffen – eventuell haben Sie ja etwas zu Hause, was dringend einen neuen Anstrich gebrauchen könnte. Das ist ihnen zu viel Arbeit? Schnelle Farbtupfer lassen sich auch mit Kissen oder Vorhängen setzen.

Fotoquellen im Uhrzeigersinn: living etc, living etc, Rachel Whitning, Irina Graewe, Trine Thorsen



Patchworkpuzzle für Selbermacher

Posted on März 9th, by Bea in Selbermachen / DIY, Wohnaccessoires. Kommentare deaktiviert

Wer sich schonmal Musterbücher von Tapeten oder Tepichhändlern hat zukommen lassen, hat sich vielleicht auch gefragt, was man nachher mit den vielen kleinen Musterquadraten machen soll und könnte. Zum Wegwerfen sind sie ja eigentlich zu schade. Deshalb hier zwei Beispiele, was man sich aus den Materialmustern so zusammenpuzzeln kann. Im Dawanda Shop von vonRaesfeld findet man den Stuhl, dessen Sitzkissen neu bezogen wurde mit Teppichmustern, rechts eine Wand, die mit Farbkarten übersät in neuen Farben erstrahlt. Und was mit Farbkarten funktioniert, das funktioniert auch zum Beispiel mit Tapetenmustern. Fragen Sie doch einfach mal beim Einrichter um die Ecke nach alten Musterbüchern, denn bevor diese im Müll verschwinden, können sie ihnen vielleicht noch neues Leben einhauchen.

Stuhl via “Selbermachen”, einem Blog von Brigitte
Wand via designsponge



Viele, viele bunte Pixel – Cristian Zuzunagas Geek-Style

Posted on Januar 15th, by Bea in Interior Design, Lifestyle. 1 Comment

Ganz schön pixelig! Was die meisten Grafiker wohl eher als Katastrophe empfinden, ist für Cristian Zuzunaga Inspiration: Grobe Pixel-Flächen. Mit diesem ungewöhnlichen Style machte der junge Design-Shootingstar bereits 2007 mit seiner Abschlussarbeit am Londoner Royal College of Art auf sich aufmerksam, einer gemeinsam mit Modedesigner Peter Smith entworfenen Fashion-Kollektion für Männer. Basierend auf dem Pixel als “Icon unserer Zeit” schuf der gebürtige Spanier einen Trend, der nicht nur bei Nerds gut ankommt und kleidet nun auch Möbel namhafter Hersteller wie Ligne Roset und Moroso in seine farbenfrohen Pixelstoffe. Die wie zufällig wirkende Zusammenstellung der bunten Quadrate entsteht durch Verzerren und Heranzoomen von Aufnahmen großer Städte wie zum Beispiel Shanghai.

Wer sich in den crazy-coolen Style von Mr. Pixel verliebt hat und seine Möbel-Kollektionen (hier: Sofa Rue du Jour über Christophe Delcourt) unerschwinglich findet, kann ja zunächst mit dem Zuzunaga-Seidenschal oder -Geschenkpapier … Read More »



Mensch, da’s ja ne Superbude!

Posted on September 16th, by Bea in Interior Design. 1 Comment

Einen Mischung aus Hostel und Hotel wollte der Augsbuger Architekt Armin Fischer erschaffen, als er mit der Planung des Objekts im Hamburger St.Georgs Viertel begann. Und herausgekommen ist auch genau das: ein bisschen WG-Feeling gemixt mit dem Comfort eines Hotels, eine Superbude eben. Nicht zuletzt der Einsatz von ungwöhnlichen Materialien und die Zweckentfremdung von diversen Alltagsgegenständen sorgen für etliche Hingucker und auch Anregung für verschiedene DIY-Projekte für die eigenen vier Wände. So finden wir unter anderem Garderobenhaken aus WC-Saugglocken, Zeitschriftenhalter aus Mäusefallen oder Tische aus Wäschetrommeln. In Anlehnung an das Aushängeschild Hamburgs – den Hafen – wurden Sitzgelegenheiten aus Paletten und Seilen gefertigt. Jede Etage ist farblich anders gestaltet und man kann bei der Buchung seine Lieblingstönung vermerken. Auf der Website des Hotels gibt’s noch mehr Eindrücke der Zimmer und der Lounge. Sehenswert!



Schon mal bei ‘ner Giraffe auf dem Schoß gesessen?

Posted on Juli 8th, by Bea in Inspirationen. Kommentare deaktiviert

Nein? Na, dann wird es aber allerhöchste Eisenbahn! Auch wenn letztendlich nicht Sie selber, sondern ihr Nachwuchs auf den robusten Stühlen herumturnt, sollte man einen Ritt auf einem Elefanten oder einer Giraffe keinem Kind verwehren – und sei es auch nur in ihrer Fantasie. Unter dem Namen Pompel Design entwirft und vertreibt der israelische Designer Elad Ozeri die farbenfrohen Sitzgelegenheiten aus Polycarbonat mit den so wohlklingenden Namen wie Zelig und Zelda. Das Motto des Designers: “Wir wollen mit unseren Entwürfen Menschen zum lächeln bringen, deshalb halten wir es simpel, stabil und farbenfroh.” Ich würde sagen: Plan erfüllt!



Zeichen setzen, die zweite

Posted on Juni 22nd, by Bea in Interior Design, Wohnideen. Kommentare deaktiviert

Erinnern Sie sich noch an diese Buchstaben-Möbel? Die waren toll! Leider jedoch recht groß und auch nicht wirklich preisgünstig. Als hätte er unser stilles Klagen erhört, hat der Bielefelder Designer Sascha Grebe eine Großstadt-Wohnungsfreundliche Alternative dazu entworfen. Die Buchstaben aus seiner Serie sind immer an einer Seite offen und eignen sich als Hocker oder Beistelltisch. Noch dazu gibt es sie in vielen frischen Farben, in 147 um genau zu sein, und so kann man seine Message auch farblich ganz individuell gestalten.

via Stilsucht






Tadenberg Wohnideen Blog

Hier poste ich alles zu den Themen Wohnaccessoires, Wohnideen und Selber machen / DIY, aber auch zu Interior Design, Architektur und vielem mehr. In der Rubrik »Colour Harmony« stelle ich Photos von Inneneinrichtungen mit stimmigen Wohnaccessoires und harmonierenden Farben zusammen, in der Hoffnung, dass der ein oder andere Artikel inspirierend für die eigene räumliche Gestaltung ist. Und natürlich darf auch die Rubrik Buchtipps nicht fehlen, denn so sehr ich auch eine Leidenschaft für das Internet hege, ein schönes Buch kann für mich nicht durch einen Rechner oder Reader ersetzt werden. Alles was beim Ansehen ein gutes Gefühl vermittelt, hat eine Berechtigung hier zu erscheinen. Einziger Filter ist also mein Geschmacksnerv, ich hoffe ich treffe auch Deinen!

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